DIE FOREN 2022

Hier finden Sie die Inhalte der diesjährigen Foren. Bitte beachten Sie, dass die Foren 01 bis 05 sowie 06 bis 10 in zwei Forenrunden aufeinanderfolgen, so dass immer 5 Foren parallel stattfinden.

01

Forenrunde I um 16.00 Uhr

ARBEITSRECHT I
Office unter Palmen: Herausforderungen einer Arbeitwelt im Wandel

Die Arbeitgeber befinden sich mitten in einem Change-Prozess. Dabei ist es wichtiger denn je, sich für die Zukunft in neuen Arbeitsstrukturen aufzustellen und die Beschäftigten mitzunehmen.

Mobiles Arbeiten hat sich als ein probates Mittel zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe während der Pandemie bewährt. Nun gilt es für Arbeitgeber den Übergang zum New Workspace zu meistern, um mit neuen Strukturen ihre Attraktivität für Fachkräfte zu steigern und Beschäftigte besser halten zu können. Doch dieser tiefgreifende Change-Prozess kann nur gelingen, wenn die einzelnen Schritte unter Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen umgestellt werden. In diesem Forum beleuchten wir die Integration von mobilem Arbeiten in den Arbeitsalltag sowie die damit einhergehende Digitalisierung von Arbeitsbedingungen.

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REFERENTIN Sophie Thoss ist als Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007 bei den Arbeitgeberverbänden Hannover angestellt. Sie betreut Mitgliedsunter­nehmen im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht. 

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REFERENT Daniel Adam ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und seit 2017 bei den Arbeitgeberverbänden Hannover angestellt. Zuvor war er als Rechtsanwalt im Raum Hameln im Bereich des Arbeitsrechts tätig.

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MODERATOR Dirk Seeliger ist Rechtsanwalt und leitet die Abteilung Recht. Er ist bei den Arbeitgeberverbänden Hannover seit 2002 beschäftigt, Leiter der Rechtsabteilung seit 2013 sowie Mitglied der Geschäftsführung seit 2018.

02

Forenrunde I um 16.00 Uhr

KLIMANEUTRALITÄT
Grüne Energie: So wird Ihr Unternehmen klimafreundlicher und wettbewerbsfähiger

Klimaneutral wirtschaften ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Firmenbilanz. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen haben hier viele Optionen.

Klimaneutralität ist in aller Munde – bei Unternehmen, Kommunen, Produkten und Dienstleistungen: Alle wollen klimaneutral sein oder es zumindest werden. Auch Niedersachsen hat das Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft in die Landesverfassung aufgenommen. Die entscheidende Frage ist: Wie können Unternehmen den Weg dahin beschreiten? Und welche Vorteile haben sie davon? Die Referenten erläutern praktische Ansätze, wie Sie die Energieversorgung Ihres Unternehmens klimafreundlicher, kostengünstiger und somit wettbewerbsfähiger gestalten können. Dazu werden Beratungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen vorgestellt, Förderprogramme erläutert und Praxisbeispiele präsentiert – von der Beratung zur Umsetzung.

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REFERENT Yannick Heringhaus ist Leiter der Geschäftsstelle der NAN (Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit). Nach seinem Masterstudium mit dem Schwerpunkt Verwaltung und Verantwortung in den Forschungsfeldern Energiewende, Energiewirtschaft, Nachhaltigkeit und Klimawandel, übernahm er die Projektl­eitung in mehreren Unternehmen, bevor er sich selbstständig machte und schließlich im Klimaschutz in Unternehmen sowie im betrieblichen Energiemanagement tätig wurde.

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REFERENT Jan Ahmels ist Geschäftsführer der envibe GmbH, eine Energieberatungs- und Projektgesellschaft für regenerativ und intelligent erzeugte Energielösungen. Nach dem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oldenburg hat Jan Ahmels den Master in Nachhaltigkeitsökonomie erfolgreich abgeschlossen. Anschließend war er sechs Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Clausthal tätig und forschte im Bereich der Energiewirtschaft.

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03

Forenrunde I um 16.00 Uhr

X4B I
Forschungszulage statt Sparkurs: steigende Rohstoff- und Energiepreise smart abfedern

Viele Unternehmen befinden sich weiterhin im Krisenmodus und setzen auf Sparmaßnahmen. Doch das hemmt langfristig die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Wie man beides vereint, zeigt dieses Forum.

Eine stetig steigende Inflation bedroht Produktivität und Planbarkeit in Unternehmen, der Krieg in der Ukraine mit Sanktionen gegen Russland bringt die deutsche Energiepolitik in Bedrängnis. Viele Unternehmen reagieren auf die wirtschaftlichen Herausforderungen mit einem Sparkurs. Der kann kurzfristig Erleichterung bringen, schmälert auf Dauer jedoch die Wettbewerbsposition und damit den Erfolg. Lässt sich dieses Dilemma auflösen? Ja, und das sogar leichter, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Ein neues Instrument im kaum überblickbaren Dickicht der deutschen und EU-weiten Förderlandschaft ist die Forschungszulage. Über die Möglichkeiten dieses Förderinstrumentes (auch rückwirkend für 2020 und 2021) informieren Dr. Markus Busuttil und Andreas Jäger. Am praktischen Beispiel der Jäger-Gruppe erfahren Unternehmer, wie einfach es sein kann, sich diese steuerlich geförderte Zulage zu unternehmensinternen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu sichern.

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REFERENT Dr. Markus Busuttil ist einer der führenden Experten für die steuerliche Forschungsförderung. Vor Gründung seines Unternehmens sammelte er in 

der Beratung zur steuerlichen Forschungsförderung Erfahrung in Großbritannien und unterstütze zudem Mandanten aus Industrie, börsennotierten multinationalen Gruppen und Private Equity Funds. Während seiner Promotion entwickelte er innovative Simulations- und Reibmodelle und beriet Rolls-Royce bei der Reorganisation von Fertigungsketten. 

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REFERENT Dr.-Ing. Andreas Jäger arbeitet seit Januar 1994 für die JÄGER Group. Der promovierte Maschinenbauingenieur ist Geschäftsführer der Firmen Jäger Gummi und Kunststoff, Jaeger Polska und Jäger Umwelt-Technik. Als in der dritten Generation geführten Unternehmergruppe ist die Jäger Gruppe mit Stammsitz in Hannover als qualifizierter, weltweit agierender Partner im Maschinen- und Anlagenbau, in der Umwelt- und Agrartechnik sowie in der Erdöl-Exploration anerkannt.

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04

Forenrunde I um 16.00 Uhr

BILDUNG
Ausbildung 4.0: wie Unternehmen die „Generation Z“ für sich gewinnen und halten können

Geeignete Auszubildende zu finden ist aktuell kein Leichtes. Welche digitalen Kanäle Personalverantwortliche nutzen können und wie sie Jugendliche für eine Ausbildung überzeugen und auch im Unternehmen halten können, darum geht es in diesem Forum.

Unternehmen sind darauf angewiesen, geeignete Auszubildende für sich zu gewinnen. Doch wie diese finden? Wie kommunizieren Jugendliche heute? Welche Kanäle können Unternehmen nutzen, um die Generation Z zu erreichen? Findet man das richtige Format, kommt es als nächstes auf den Inhalt an – die Zielgruppe will abgeholt werden. Paula Risius stellt vor, wie Unternehmen derzeit bei digitalen Berufsorientierungsangeboten aufgestellt sind und wie Sie über digitale Kanäle sichtbar für potenzielle Auszubildende werden können. Darüber hinaus zeigt sie auf, was ein Unternehmen für Jugendliche attraktiv macht und wie eine digital gestaltete Ausbildung dazu beitragen kann.

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REFERENTIN Paula Risius ist seit 2019 am Institut der deutschen Wirtschaft als Researcherin tätig und betreut unter anderem die empirische Begleitforschung im Projekt „Netzwerk Q 4.0“. Sie ist Expertin für digitale Bildung und beschäftigt sich mit der digitalen Gestaltung der Aus- und Weiterbildung, der Berufsorientierung von Jugendlichen und der Fachkräftesicherung. Dabei legt sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Rolle, die Ausbilderinnen und Ausbildern bei der digitalen Transformation zukommt.

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MODERATORIN Imme-Kathrin Lösch ist seit 2010 für die Stiftung Niedersachsen­Metall und die Bildungsabteilung der Arbeitgeberverbände Hannover als Projektkoordinatorin tätig. Als Projektleiterin hat sie das Exzellenz-Netzwerk „MINT-Schule Nieder­sachsen“ entwickelt und verantwortet seit 2015 den Verbandsauftritt von NiedersachsenMetall und IN-Metall auf der IdeenExpo.

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05

Forenrunde I um 16.00 Uhr

ARBEITSWISSENSCHAFT
Betriebliches Kontinuitätsmanagement (BKM): Sicherheitsnetz für den Notfall

BKM ergänzt Risikomanagement um ein zielgerichtetes Krisen- und Sanierungsmanagement. In diesem Forum werden praxisorientierte Informationen und Ansätze für KMU vermittelt, die sich für BKM interessieren.

Potenzielle Störfälle für Unternehmen gibt es reichlich: Anlagen oder Maschinen fallen aus, eine Produktionsstätte brennt ab, eine Lieferkette bricht zusammen … Soweit möglich, können Maßnahmen ergriffen werden, um den Eintritt solcher Ereignisse zu minimieren. Doch was, wenn es trotzdem passiert? Wie man ein Unternehmen auf Notfälle und Krisen vorbereiten kann, erklärt Dr.-Ing. Frank Lennings anhand eines Ansatzes zur Implementierung und Anwendung von Betrieblichem Kontinuitätsmanagement (BKM). Dadurch sollen die Unternehmensresilienz erhöht werden und die Funktionsfähigkeit auch im Schadensfall sichergestellt werden.

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REFERENT Dr.-Ing. Frank Lennings hat viele Jahre im Qualitätsmanagement und als Prozessingenieur gearbeitet. Seit 2003 ist er am Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft tätig und leitet dort seit 2014 die Abteilung Unternehmensexzellenz mit den Schwerpunktthemen ganzheitliche Produktionssysteme und Industrial Engineering.

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MODERATOR Stefan Meier ist seit März 2021 in der Abteilung Arbeitswissenschaft der Arbeitgeberverbände Hannover angestellt. Zuvor war der studierte Wirtschafts­ingenieur bereits in der Prozessanalyse und Prozessoptimierung tätig.

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06

Forenrunde II um 17.15 Uhr

ARBEITSRECHT II
Personalkosten senken über betriebsbedingte Kündigung und Sanierungstarifvertrag hinaus

Die turbulenten Zeiten zwingen viele Unternehmen weiterhin zu Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen. Doch es gibt vielfältige Möglichkeiten, um Personalkosten einzusparen.

Die Frequenz für notwendige Umstrukturierungen und Anpassungen steigt. Die Unternehmen sehen sich damit stets geänderten Anforderungen und Herausforderungen der Märkte gegenüber. So benötigen die HR-Bereiche mehr denn je Kenntnisse über die richtigen Wege zur Bewältigung geänderter Strukturen, während hierbei vor allem das unflexible deutsche Arbeitsrecht berücksichtigt werden muss. Dieses Forum beleuchtet die möglichen Wege der Umstrukturierung und die dabei erforderliche Mitnahme der Beschäftigten.

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REFERENTIN Sophie Thoss ist als Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007 bei den Arbeitgeberverbänden Hannover angestellt. Sie betreut Mitgliedsunter­nehmen im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht. 

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REFERENT Daniel Adam ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und seit 2017 bei den Arbeitgeberverbänden Hannover angestellt. Zuvor war er als Rechtsanwalt im Raum Hameln im Bereich des Arbeitsrechts tätig.

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MODERATOR Dirk Seeliger ist Rechtsanwalt und leitet die Abteilung Recht. Er ist bei den Arbeitgeberverbänden Hannover seit 2002 beschäftigt, Leiter der Rechtsabteilung seit 2013 sowie Mitglied der Geschäftsführung seit 2018.

07

Forenrunde II um 17.15 Uhr

KOMMUNIKATION
Kommunikation ist 16 cm breit: Wie man als Chef zum Vorbild im Change-Prozess wird

Gute Kommunikation ist entscheidend, um Mitarbeiter für den Wandel im Betrieb zu gewinnen. Doch seine Anliegen verständlich zu vermitteln, ist gerade für Chefs oft gar nicht so einfach.

„Kommunikation ist 16 Zentimeter breit“: Mit diesem provokanten Titel, der sich auf die Breite des Kopfes bezieht, sagt der Wirtschaftspsychologe und Diplomingenieur der Elektrotechnik, Ansgar Gosling, dass erfolgreiche Kommunikation zuerst im Kopf beginnt. Um als Chef seine Mitarbeiter zu motivieren, auch Veränderungen mitzutragen, muss man als Vorbild vorangehen. Im Forum geht es darum, wie Führungskräfte Knackpunkte in der eigenen Kommunikation und im Austausch in der Unternehmensstruktur erkennen und verbessern können, um Veränderungen im Unternehmen klar und für alle verständlich zu kommunizieren.

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REFERENT Ansgar B. Gosling studierte Elektrotechnik und Wirtschaftspsychologie. Er ist gleichzeitig Unternehmer und Freiberufler. Als Dipl.-Ing. berät er seit mehr als 20 Jahren diverse internationale Automobilhersteller bei messtechnischen Aufgabenstellungen. Als Wirtschaftspsychologe (M.Sc.) ist er mit den Schwerpunkten Kommunikation, Verhandlungs- und Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung sowie authentischer Rhetorik in der Unternehmensberatung, wie auch in der akademischen Ausbildung tätig.

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MODERATORIN Isabel Christian ist seit 2021 Pressesprecherin unter anderem für NiedersachsenMetall und die AGV Hannover. Zuvor arbeitete die ausgebildete Journalistin für Publikationen wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung und das Politikjournal Rundblick.

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08

Forenrunde II um 17.15 Uhr

X4B II
Vertrieb liebt Marketing – Digitalisierung mit Effekt

Erfolgreich in die Transformation starten – aber wie? Hier können Vertrieb und Marketing die besten Ankerpunkte sein.

Wie können Unternehmen optimal in die „digitale Transformation“ starten? Für viele mittelständischen Unternehmen ist dies eine kaum überblickbare Herkulesaufgabe. Markus Sattler, verantwortlich für digitales Marketing bei HEWI Heinrich Wilke GmbH, zeigt auf, wie Digitalisierung an der Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb einen direkten Effekt erzeugt und damit zum Ausgangspunkt der digitalen Transformation werden kann. Ulf Valentin wird ergänzende Beispiele aus der Praxis des Unternehmensbegleiters Convidera darstellen und so mit handfesten Beispielen die Teilnehmer inspirieren.

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REFERENT Markus Sattler ist staatlich geprüfter Techniker im allgemeinen Maschinenbau und seit 2004 bei der Hewi Heinrich Wilke GmbH tätig. Zunächst als Produktmanager angestellt, übernahm er dann die Tätigkeit im Digitalen Marketing des Unternehmens.

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REFERENT Ulf Valentin verantwortet die Weiterentwicklung und Gründung von Innovationslaboren deutscher und international tätigen mittelständischen Unternehmen für die Convidera GmbH, eine global agierende Digitalberatung. Zuvor baute er den Social-Media-Bereich, die interne Content-Marketing-Agentur und das Business Development der HRS Group auf. Seit 2017 ist der Diplom-Medienwirt Dozent für „IT und E-Commerce im Tourismus“ an der International School of Management.

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MODERATOR Markus Humpert ist Geschäftsführer der X4B Serviceagentur für die Wirtschaft GmbH – dem Service von Arbeitgebern für Arbeitgeber. Als Organisationsberater und -entwickler und langjährige Führungskraft im Bereich des Bildungsmanagements ist er verantwortlich für die Beratung und Begleitung der Mitgliedsunternehmen bei deren digitaler Transformation.

09

Forenrunde II um 17.15 Uhr

FÖRDERUNGEN FÜR NIEDERSACHSEN
Förderung in herausfordernden Zeiten: Krisen bewältigen, Impulse setzen, Chancen entwickeln

Selten zuvor war der Staat so gefordert, wirtschaftliche Krisen-Hilfen für Unternehmen zu gewähren. Corona, Ukraine-Krieg und die Zeit danach – erhalten Sie hier einen Überblick über Unterstützungsprogramme und die neue Förderperiode.

Zur Abmilderung der Corona-Krise steht die NBank mit der Bereitstellung von Fördergeldern für die niedersächsische Wirtschaft im Fokus. Galt es anfangs zu stützen, geht es nun vielmehr um Investition und Innovation. Beispiel für diesen Wachstumskurs ist die Unternehmensgruppe Hanomag, die von einer Beteiligung der NBank Capital aus dem NTransformations-Fonds profitierte und im Forum davon berichtet. Darüber hinaus stellt die NBank die neue EU-Förderperiode vor und gibt einen Überblick über die Förderbandbreite sowie resultierende Chancen für eine nachhaltige Entwicklung der niedersächsischen Wirtschaft.

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REFERENT Martin Bartölke ist Bereichsleiter der Beratung der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank und berät Unternehmen, Kommunen, Öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen zu Fördermöglichkeiten (EU, Bund, Land Niedersachsen). Darüber hinaus verantwortet er das Aktiv-Passiv-Management der NBank. Zuvor war der gelernte Finanzwirt unter anderem Geschäftsführer der Calix Investmentberatung GmbH sowie Projektleiter Stadtentwicklung DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft.

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REFERENT Stephen Struwe-Ramoth ist seit 2021 Geschäftsführer der NBank Capital Beteiligungsgesellschaft mbH, NBank Capital Beteiligungsgesellschaft mbH sowie Leiter der Beteiligungen, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.

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REFERENT Dipl.-Ing. Karsten Seehafer ist seit 2003 Gesellschafter und Geschäftsführer der mittelständischen Hanomag Lohnhärterei Gruppe mit Hauptsitz in Hannover.

10

Forenrunde II um 17.15 Uhr

INNOVATION – ENERGIEEFFIZIENZ
Alles auf eine Karte: Wie Zukunftsprojekte auch in schweren Krisen erfolgreich umgesetzt werden

In Krisenzeiten denken Unternehmer eher an den Erhalt des Bestehenden und weniger an Investitionen in die Zukunft. Doch auch in schwierigen Zeiten können Zukunftsprojekte neuen Schub bringen.

Vor dem Hintergrund der Energieknappheit und unsicheren Lieferketten aufgrund verschiedener globaler Krisen stellt sich häufig die Frage, ob aktuell die richtige Zeit für Zukunftsprojekte in Unternehmen ist. Janitza electronics hat sich trotz Corona-Krise Ende 2020 auf den Weg gemacht, die Chancen von Cloud-Technologie für sich zu nutzen. Im Ergebnis steht eine innovative Energiemonitoring-Plattform, die neue Geschäftsmöglichkeiten bietet und dazu beiträgt, dass die Energiewende gelingen kann. Anhand des Praxisbeispiels wird aufgezeigt wie Innovation auch in unsicheren Zeiten in Ihrem Unternehmen gelingen kann.

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REFERENT Torben Mülchen ist Geschäftsführer der Strategie- und Innovationsberatung CREW Innovation GmbH. Zuvor leitete er bei der Daimler AG einen Inkubator für Digitalisierungs- und Zukunftsprojekte, der innerhalb des Konzerns zur Blaupause wurde und weltweit skalierte. Mit seiner mehrjährigen Konzern- und Startup-Erfahrung hilft er nun Unternehmen bei dem Aufbau von Innovationsökosystemen sowie der ganzheitlichen Umsetzung von innovativen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen.

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REFERENT Maximilian Richter ist Innovation Consultant bei CREW Innovation GmbH. Über die Produktentwicklung bei Volkswagen, Zukunftsprojekte im Daimler Digital Factory Lab und die Gründung des Vertical Farming Startups neoFarms GmbH zur Entwicklung von Gewächshäusern zur urbanen Lebensmittelproduktion, hat er innovative Lösungen im Konzern- und Startup-Umfeld etabliert.

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REFERENT Christian Stolz ist Bereichsleiter Forschung und Entwicklung bei Janitza electronics GmbH. Dort hat er die agile Produktentwicklung maßgeblich mitgestaltet und zukunftsfähig aufgestellt. Zuvor war er für die Entwicklung der hauseigenen Software verantwortlich und ist Initiator des Cloud-Geschäfts bei Janitza.